In 2 Wochen startet mein Projekt “Essen am Existenzminimum”. Im Zuge der Vorbereitungen stößt man permanent auf das Thema Armut. Das Schlimme daran: Die Armut findet man nicht nur in der dritten Welt, im Gegenteil: Man trifft sie direkt vor unserer Haustür.
Während der Recherchen wird mir die Arbeit einer Organisation bewusst. “Die Tafeln” haben rund 870 lokale Niederlassungen in Deutschland. Achthundertsiebzig! In einem Land, das zu den Wohlhabendsten der Welt zählt. Seit 20 Jahren engagieren sich “Die Tafeln” für eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes in unserer Gesellschaft. Eine tolle Vision, die funktioniert. Das Prinzip dahinter ist denkbar einfach. Die einen haben mehr Lebensmittel als sie verkaufen oder konsumieren und geben es denen, die sich keine oder nicht ausreichend Nahrung leisten können. Natürlich braucht es ein riesiges Netzwerk und tausende ehrenamtliche Helfer, die diese Idee in der Praxis bestehen lassen können, doch die Idee dahinter bleibt einfach wie genial.
Um die 200 EUR werde ich durch mein Projekt “Essen am Existenzminimum” sparen. Da es meine Intention ist, in eine andere Gedankenwelt einzutauchen und das Leben aus einer anderen Perspektive kennenzulernen und nicht, um meine Urlaubskasse aufzubessern beschließe ich, den Differenzbetrag an die örtliche Niederlassung der Tafeln zu spenden. Damit es dort eingesetzt wird, wo es wirklich vonnöten ist.
Nun aber erst einmal zu den nächsten 7 wunderbaren Menschen: Christine, Markus, Xenia, Uwe, Anna, Jörg und Tobias. Ich hoffe ihr freut euch über meine Post.
