Hallo ihr Lieben,

 

nach einer längeren Pause wegen Umzug, Arbeit, etc. wird es nun wieder Zeit für das nächste Projekt (danke Claude für den Antrieb). Seit mehreren Monaten denke ich darüber nach, wie man den Alltag ohne Plastik gestalten kann. Die Schäden die wir durch die konstant steigende Menge Plastik in unserem Alltag erleiden, kommen allmählich immer mehr ans Tageslicht.

Was ist so schlimm an Plastik? Nun, es gibt zahlreiche Argumente, die drei für mich wichtigsten sind:

1. Kunststoffe werden aus Eröl hergestellt.

2. Kunststoffe verrotten nicht.

3. Kunststoffe lagern sich vor allem durch Lebensmittel, Kosmetik und Kleidung in unserem Körper ab.

 

Plastik ist praktisch, keine Frage. Es ist sehr leicht, die Gestaltungsvarianten sind nahezu unendlich und es ist billig. Nur können diese Attribute die obigen Punkte leider nicht wegreden. In immer mehr Gebieten der Erde (selbst in Südeuropäischen Städten) werden die Menschen nicht mehr Herr der Lage über die Müllberge. Von den gesundheitlichen Gefahren die von einigen Kunststoffmaterialien ausgehen weiß die breite Masse der Bevölkerung noch gar nichts, die Risiken werden bisweilen unter vorgehaltener Hand erforscht.

Da mich dieses Thema schon lange nicht in Ruhe lässt, möchte ich mich vier Wochen lang sehr intensiv damit auseinandersetzen. Nun wäre es natürlich am konsequentesten, wenn das Projekt lauten würde: „4 Wochen ohne Kunststoff“. Recht schnell wird einem aber klar, dass dies ohne erheblichen zeitlichen und monetären Aufwand nicht möglich ist. Angefangen bei meiner Brille die ich nicht mehr nutzen dürfte über alle meine Schuhe, die in der Regel mindestens über eine Kunststoffsohle verfügen. Ziemlich alle Artikel die im Badezimmer stehen: Duschbad, Shampoo, Zahnbürste, Zahnseide, Deo, Schminkpinsel, Bodylotion und Gesichtspflegeartikel… nichts davon könnte ich mehr benutzen. Kommt also nicht in Frage. Die Auseinandersetzung mit diesen Artikeln soll sicherlich eine Rolle spielen, nicht jedoch die konsequente Nutzung plastikfreier Alternativen.

 

Daher möchte ich mich bei dem Experiment auf den Kunststoffverzicht bei den Nahrungsmitteln beschränken. Aber auch hiervor habe ich größten Respekt! Geht mal durch einen Supermarkt und versucht Artikel ohne Kunststoff zu finden. Das ist wirklich verdammt schwer!!! Aus diesem Grunde gebe ich mir selber noch 14 Tage Vorlauf, bevor es dann endgültig los geht.

 

Ich freue mich schon darauf, wenngleich ich die kommenden vier Wochen als riesen Challenge sehe.

 

Alltag ohne Plastik

Schreibe einen Kommentar